Vom Stress zu innerer Stärke
00:00:02: In dieser Episode erfährst du, warum die Frage wer bin ich in der Lebensmitte so oft auftaucht.
00:00:10: Wir schauen gemeinsam auf das was unter unseren Rollen liegt und das was uns ruft ohne Applaus und ohne Ziel!
00:00:20: Ich erzähle dir was mein zweiter Roman gerade mit mir macht und was das mit dir zu tun hat.
00:00:25: und vielleicht ist die Antwort auf die große Frage weil du bist gar nicht soweit weg wie du denkst
00:00:35: Herzlich willkommen!
00:00:36: Ich bin Claudia Homberg, ganzheitlicher Live-Balance und Business Coach.
00:00:40: In den Sunday Secrets verrate ich dir wie du vom Stress in deine innere Stärke findest und ein Leben in gesunde Balance bringst.
00:00:50: Mit Tools aus Psychologie, Yoga und Meditation
00:00:53: unterstütze ich dich
00:00:54: damit du ganz entspannt
00:00:56: erfolgreich wirst.
00:01:12: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Episode der Sunday Secids Dein Podcast für entspannten Erfolg und innere Stärke.
00:01:23: Ich bin deine Gastgeberin Claudia Holmberg, und heute spreche ich über etwas das mich in den letzten Tagen beschäftigt hat.
00:01:33: Angefangen hat es mit einer ganz einfachen Frage.
00:01:35: Jemand hat mich gefragt hey Claudia wie läuft's eigentlich mit deinem zweiten Humhahn?
00:01:41: Und ich wollte antworten natürlich zu ein vernünftiger Satz Gut, ich komme voran.
00:01:50: Oder es macht Fortschritte oder irgendetwas.
00:01:53: das klingt als hätte ich alles im
00:01:55: Griff.".
00:01:58: Aber dann ist mir etwas aufgefallen und zwar etwas ganz anderes nicht dass der Roman keine Fortsschritte machen würde, das tut er aber... Ich schreibe ihn nicht mehr so wie früher!
00:02:12: Ich schreibe ihm nicht so wie mein erstes Sachbuch um Mut zu dir Ersten Roman im letzten Jahr.
00:02:25: Bei meinem allerersten Buch Muzudir war das Schreiben verknüpft mit einem Ziel, ich wollte ein Buch schreiben!
00:02:35: Ich wollte beweisen – ich kann das!
00:02:39: Jemand liest es und sagt Es ist gut Das Schreiben war Belegbestätigung Etwas dass dazugehört vielleicht.
00:02:53: Aber seit meinem ersten Roman im Letzten Jahr Ist das anders.
00:02:59: Heute schreibe ich, weil etwas in mir schreiben will.
00:03:06: Und mehr noch – weil ich gar nicht anders kann!
00:03:10: Nicht als Projekt, nicht als Karriereentscheidung, nicht mal als Ziel sondern halt Teil von mir als etwas das einfach da ist unter allem und dass sich meldet und das nach draußen will.
00:03:31: Auch dann tun?
00:03:33: Es klingt verrückt, aber wenn niemand es lesen würde.
00:03:37: Wenn niemand applaudieren würde, wenn niemand wüsste dass ich schreibe mein Schreiben ist nicht mehr abhängig vom Außen.
00:03:47: Das klingt auf den ersten Blick vielleicht total unspektakulär Aber für mich war das ein Moment der mich seit dieser Erkenntnis nicht mehr loslässt.
00:04:01: Und für mich steckt da eine Frage drin die ich dir heute mitbringen möchte.
00:04:08: Und tatsächlich ist mir diese Frage, nach meinem Unfall das erste Mal untergekommen.
00:04:14: Denn da konnte ich ja für eine lange Zeit gar nichts mehr tun und... Da fragte mich ein guter Freund tatsächlich, Claudia wie ist das gerade für dich?
00:04:28: Wenn du nicht mehr tun kannst was macht das mit deiner Identität?
00:04:33: Kluge Frage die ich damals nicht wirklich beantworten konnte!
00:04:37: Denn wir verwechseln ganz oft das was wir tun Mit dem, wer wir sind.
00:04:49: Denn denken halt dran wenn uns jemand fragt hey wer bist du ja?
00:04:54: Was antworten wir dann?
00:04:56: Meistens doch mit unseren Rollen!
00:04:58: Ich bin Coach ich bin Mutter ich bin Unternehmerin ich bin Mentorin ich Bin Autorin Ich bin Partnerin was auch immer.
00:05:09: das sind alles echte Teile von uns.
00:05:11: natürlich die rollen sind wichtig Aber was passiert, wenn sich diese Rollen verändern?
00:05:19: Wenn die Kinder ausziehen.
00:05:21: Wenn eine Beziehung endet!
00:05:23: Wenn ein Beruf plötzlich nicht mehr passt oder wenn wir uns selbst so sehr verändert haben dass die Rolle, die wir einmal mit Überzeugungen getragen haben, sich jetzt anfühlt wie ein Kleid das uns nicht mehr gehört.
00:05:39: Was passiert dann?
00:05:43: Wer bleibt dann übrig und Ist für mich eine der zentralen Fragen der Lebensmitte.
00:05:54: Nicht, was will ich noch erreichen?
00:05:57: Was muss ich noch abparken?
00:05:59: Wo will ich hin?
00:06:03: Sondern die eigentliche Frage ist doch wer bin ich eigentlich?
00:06:13: und ich kenne diesen Moment hundert Prozent.
00:06:18: Ich kenn das Gefühl wenn man sich an einer Rollenschwelle befindet Wenn etwas endet und man plötzlich fragt ja Aber wer bin ich, wenn ich das nicht mehr bin?
00:06:31: Und es passiert auch zum Beispiel häufig mit dem Eintritt ins Rentenalter.
00:06:36: Wer bin ich – Wenn Ich Das Nicht Mehr Bin!
00:06:41: Das kann sich beängstigend anfühlen.
00:06:45: Manchmal leer und manchmal sogar wie freier Fall.
00:06:53: Aber ich glaube dieser Moment diese Frage die birgt auch etwas sehr sehr kostbares weil diese Frage oder dieser Moment uns zwingt tiefer zu schauen unter die Rollen, unter die Aufgaben und unter die Erwartungen.
00:07:09: Die eigenen und die der anderen.
00:07:15: Denn dort ist immer etwas das schon die ganze Zeit da war – nicht neu, nicht erworben, nicht verdient einfach.
00:07:25: Da war!
00:07:29: Für mich ist das Schreiben oder besser Geschichten erzählen.
00:07:36: Ich bin eine Geschichtenerzählerin.
00:07:40: So schlicht ist das inzwischen geworden und gleichzeitig so existentiell.
00:07:50: Vielleicht ist es für dich, dass Malen oder das Singen, das Gärtnern oder das Kochen für Menschen die du liebst, das Wandern, das Zuhören können?
00:08:04: Die Art wie du eine Atmosphäre schaffst in der sich andere sicher fühlen.
00:08:12: Vielleicht ist es etwas, dem du noch keinen Namen gegeben hast.
00:08:15: Weil das sich nicht wie eine Fertigkeit anfühlt.
00:08:18: Weil es sich anfühlen wie... Das bin einfach ich?
00:08:20: Das kann ich!
00:08:21: Und das ist vielleicht auch gar nichts Besonderes.
00:08:24: und das Spannende ist dass das was andere vielleicht für besonders halten wir selbst häufig gar nicht für besonders Halten.
00:08:36: Wenn du so etwas hast dann ist das immer ein Hinweis darauf, dass dort dein Kern liegt Das, was unter all den Rollen immer schon die ganze Zeit da war.
00:08:54: Und es kann eine Tätigkeit sein wie das Schreiben aber es ist etwas tieferes Es ist eine Identität und deswegen sage ich gerne Ich bin Geschichtenerzählerin und es gibt vielleicht viel weniger spektakuläre Identitäten Vielleicht...ich Bin Gastgeberin Vielleicht hast du gerne Menschen zu Gast und kümmerst dich um sie.
00:09:31: Oder ich bin die Organisatorin, könnte sein, könnte etwas sein was du richtig von Herzen gerne machst und was du eigentlich immer machst und schon immer getan hast!
00:09:48: Ich habe eine kleine Einladung für Dich heute keine große Aufgabe, keine Liste aber ne Frage die Du mit Dir tragen kannst Stell dir vor, niemand wüsste etwas über dich.
00:10:04: Nicht dein Beruf, nicht deinen Familienstand!
00:10:07: Nicht deine Erfolge, nicht deine Aufgaben – gar nichts.
00:10:12: Vielleicht musst du jetzt auch gar nicht die Antwort suchen und vielleicht kennst du sie längst?
00:10:19: Und vielleicht zeigte sich auch gerade dann, wenn jemand etwas von dir erwartet.
00:10:25: Das ist glaube ich ganz wichtig.
00:10:27: Wenn niemand was von mir erwartet, wenn ich nichts auf dem Zettel habe, findest Du mich beim Schreiben, beim Geschichtenspinnen, Kapitel entwerfen beim Szenen formulieren.
00:10:40: Aber woran würdest du dich selbst erkennen?
00:10:46: Und eine Frage, die vielleicht noch tiefer dort hineingeht – aber es ist die gleiche Frage!
00:10:54: Was würdest Du auch dann tun wenn niemand es sehen würde?
00:11:00: Du brauchst das überhaupt nicht sofort zu beantworten.
00:11:03: Lass die Fragen wenig mitlaufen in Dir.
00:11:06: Manche antworten kommen nicht aus dem Kopf, die kommen aus dem Herzen, aus dem Bauch.
00:11:11: Die steigen auf und ja im Augenblick erinnere ich mich gerade auch jeden Tag ein bisschen mehr daran wer ich eigentlich bin.
00:11:27: Nicht als Projekt, nicht als Ziel einfach so!
00:11:33: Und achja das möchte ich auf keinen Fall vergessen zu erwähnen bevor ich zum Abschluss komme.
00:11:43: am fünften Im September wird es in Dreieich ein Sommerfest geben für alle, die hier bei mir im Newsletter oder im Podcast sind.
00:11:57: Alle, die bereits mit mir in Programmen waren oder sind, die mit mir gearbeitet haben oder noch werden und einfach die, die verbunden sind.
00:12:13: Was ich schon weiß ist?
00:12:15: Es wird ein wunderbares Buffet an einem wunderbaren Ort geben!
00:12:19: und zwar in Dreieich direkt.
00:12:23: Und ich muss das aber noch organisieren, es wird dafür Karten zu erwerben geben... Das muss ich aber technisch noch aufsetzen!
00:12:32: Also sei bitte nicht böse wenn du noch nicht mehr bekommst von mir als fünfter September, achtzehn Uhr im Dreieichen Sommer fest.
00:12:42: Falls du noch NICHT geklickt hast in einen der letzten Mails von mir oder letzten Podcast, dann schick mir gerne eine WhatsApp oder eine mail-on-mail at cloudierholmberg.com mit dem Hinweis Sommerfest.
00:13:03: ich möchte dabei sein und dann nehme ich dich auf in meine Liste und dann bekommst du alle News die es dazu gibt.
00:13:15: Danke dass Du heute dabei warst.
00:13:18: das war sicherlich keine übliche Episode.
00:13:27: Es war eine Tiefe, eine die du vielleicht noch ein paar Tage mitnimmst oder vielleicht sogar noch länger.
00:13:33: Und wenn dich diese Episode berührt hat dann freue ich mich natürlich sehr, wenn du sie teilst mit jemandem dem diese Frage vielleicht auch etwas bedeuten könnte und wenn du merkst dass du gerade an einem Punkt bist wo du diese Fragen nicht allein beantworten kannst oder willst oder einen Spiegel brauche, seine Begleitung einen Raum, da bin ich gerne für dich da.
00:13:58: Danke fürs zuhören, danke Für deine Offenheit und deinen Vertrauen.
00:14:05: Schön, dass du da bist!
00:14:06: Und jetzt pass gut auf dich auf... ...und ich freue mich wenn wir uns nächste Woche wieder sehen oder hören.
00:14:14: Bis dann alles Liebe, ciao ciao!
00:14:24: Das waren die Sunday Secrets.. ..und ich freu mich sehr das du dabei warst.
00:14:29: Jetzt wünsche ich dir eine wundervolle Woche
00:14:32: und
00:14:32: bis ganz bald!
00:14:33: Deine Claudia.