Vom Stress zu innerer Stärke
00:00:01: In dieser Episode erfährst du, warum wir uns das was uns lebendig macht oft als Letztes erlauben.
00:00:10: Und warum der Glaubenssatz herrscht die Arbeit dann dass Vergnügen oft so falsch ist?
00:00:19: Herzlich willkommen!
00:00:21: Ich bin Claudia Hombberg ganzheitlicher Live Balance und Business Coach.
00:00:25: In den Sunday Secrets verrate ich dir, wie du vom Stress in deine innere Stärke findest und ein Leben in gesunde Balance bringst.
00:00:34: Mit Tools aus Psychologie, Yoga und Meditation unterstütze ich dich damit du ganz entspannt erfolgreich wirst!
00:00:59: Hallo und herzlich willkommen zur aktuellen Episode der Sunday Secret, dein Podcast für entspannten Erfolg und innere Sterke.
00:01:11: Ich bin deine Gastgeberin Claudia Holmberg, wie du dir denken kannst und wir beide sitzen heute hier um über einen Haltenglaubensatz zu sprechen.
00:01:20: Nämlich den Glaubenssatz.
00:01:22: erst die Arbeit dann das Vergnügen.
00:01:26: und ich möchte dir etwas erzählen.
00:01:29: ja dass sich wahrscheinlich mir selbst gegenüber lange nicht laut zugegeben habe.
00:01:42: Es geht eigentlich darum, dass ich seit mehr Zeit der Leipziger Buchmesse nicht mehr an meinem Roman geschrieben habe.
00:01:49: Also nicht so richtig!
00:01:52: Nicht das was ich eigentlich wollte und... Das ist eigentlich verrückt weil mich das Schreiben so lebendig macht und ich auch an Band zwei schon ein ganz großes Stück auch geschrieben habe.
00:02:06: So das erste Drittel stand auf alle Fälle schon Und dann war Im März auf der Buchmesse in Leipzig.
00:02:13: Dazu gibt es auch noch eine Podcast-Episode und ich kam mit dem Kopf voller Ideen für meinen zweiten Band nach Hause, so viele Ideen das mir fast ganz schwindelig war!
00:02:26: Und dann?
00:02:28: Tja... ist nichts passiert.
00:02:31: Wochenlang.
00:02:35: Heute möchte ich dir erzählen wie das geht und warum das passiert ist.
00:02:40: Warum jemand, der so brennt wie ich sich selbst das Brennen leise verbietet, ohne das Bewusst zu tun und ohne dass es irgendjemand draußen gesagt hätte.
00:02:52: Aber ziemlich gründlich!
00:02:55: Und ich erzähle dir auch wie's wieder zurückgekommen ist... ...und am Ende wenn du bist ein Durchhältst verrate ich dir noch etwas was ich gerade in den letzten Tagen geschrieben habe und ja ein kleines Geheimnis aus meinem Roman aber eins nach Dem anderen.
00:03:17: Also, März Buchmesse in Leipzig und wer schon mal auf einer Buchmesce war kennt das diese Mischung aus Stimmengebühr, dreihunderttausend Menschen Papier Der Geruch von Büchern Kaffee Und jede Menge Menschen Lesungen Gespräche die zufällig länger werden und Texte die einem von der Seite plötzlich ins Ohr fliegen.
00:03:45: Für eine Autorin ist das wie ein wahnsinnig schönes, aber hoffnungslos überforderndes Bad in lauter Möglichkeiten.
00:03:56: Ich bin nach Hause gefahren und unterwegs schon im Zug kamen die Bilder.
00:04:04: Eine Szene, die mir lange nicht so klar war, hatte plötzlich klang!
00:04:10: Eine Figur, über die ich seit Monaten gerätselt hatte fing an mit mir zu sprechen Nachts und beim Zähneputzen, beim Einkaufen.
00:04:23: Es kamen Dialoge die ich nicht gesucht hatte, Sätze ... Ah!
00:04:28: Die mir fast den Atem genommen haben.
00:04:33: Ich kann nach Hause und dachte jetzt geht's wieder los, jetzt schreibe ich.
00:04:37: Und es ging nicht los.
00:04:41: Weißt du was passiert ist?
00:04:43: Hm.
00:04:44: Ich hab mir das Schreiben verboten also nicht laut und nicht bewusst mit einem Donnerwetter aber Ganz leise, ganz höflich und vor allem ganz vernünftig.
00:04:55: Und sehr, sehr gründlich!
00:05:00: Und das ging so... Ich habe morgens gedacht heute ist Buchtag, heute schreibe ich aber erst die Mail sind ja nur ein paar.
00:05:10: Eine Stunde später okay, aber erst Küche aufräumen.
00:05:15: Das muss ordentlich sein.
00:05:16: Noch eine Stunde später, jetzt könnte ich an die Coaching-Vorbereitung machen und dann... Ah Sport!
00:05:23: Ich hab's mir vorgenommen Und dazwischen eine Nachricht, die ich eigentlich seit Tagen beantworten wollte und schon ist der Tag vorbei.
00:05:37: Und schreiben?
00:05:38: Ah!
00:05:40: Schreiben ja das... Also ich darf erst schreiben wenn ich mit allem fertig bin weil so dachte ich, wenn nicht erstmal anfangen zu schreiben dann bin ich so begeistert und vergesse die Welt um mich herum, dann bleibt alles andere liegen.
00:05:58: Also muss ich erst alles andere machen?
00:06:04: Und dann darf ich erst schreiben!
00:06:06: Ich muss sozusagen erst den Spinat essen bevor ich den Kartoffelpüree naschen kann oder erst das Schnitzel und leider erst das Eis als Nachtisch.
00:06:22: Schreiben war für hinterher, wenn alles erledigt ist Wenn ich brav genug war, produktiv genug, vernünftig genug.
00:06:31: Schreiben war meine Belohnung!
00:06:35: Und ganz ehrlich?
00:06:37: Eine Belohnungen die nie kommt ist überhaupt keine Belohnen.
00:06:41: Eine Belohnung die man sich nur dann erlaubt wenn alles andere fertig ist die kriegt man nie.
00:06:46: Weil... Alles andere niemals fertig ist.
00:06:52: und das sage ich nochmal lass es dir auf der Zunge zergehen wenn du dir etwas als Belohnungs in Aussicht stellst etwas Schönes, etwas auf was du Lust hast und möchtest es erst tun wenn alles andere fertig ist.
00:07:11: Merkst ihr?
00:07:12: Alles andere wird nie fertig!
00:07:18: Und während ich also wäsche zusammenlegte mails beantwortete Termine vorbereitet habe, ist in mir etwas leiser geworden.
00:07:25: die Bilder von Leipzig zogen sich zurück.
00:07:30: Die Figur, die nachts mit mir gesprochen hatte wartete höflich Die Sätze, die mir noch auf der Buchmesse fast den Atem genommen hatten verblasten zu Notizen.
00:07:44: Zu drei Stichworten auf einem Zettel zum halben Bild das ich irgendwie auch gar nicht mehr ganz lesen konnte.
00:07:53: Ich hatte meinen Schreiben in den Hinterhof meines Lebens gestellt hinter alles andere.
00:08:01: und das schlimmste war nicht dass ich nicht geschrieben habe.
00:08:11: Das schlimmste was es dabei etwas verloren hat Die Freude, die Freude einfach loszuschreiben ohne dass alles andere fertig ist.
00:08:24: Die freude mich an meinen Schreibtisch zu setzen, fünf gerade sein zu lassen.
00:08:29: das Bett ist noch ungemacht und das Geschirr stapelt sich in der Küche.
00:08:34: Die Freuda etwas liegen zu lassen!
00:08:36: Und das ist der eigentliche Punkt.
00:08:40: Schreiben hat mir nicht gefehlt weil ich faul war.
00:08:43: Schreiben hat mir gefehlt, weil ich verlernt hatte, mir die Erlaubnis zu geben etwas anderes liegenzulassen.
00:08:54: Und jetzt sage ich dir was und ich glaube viele von euch werden nicken während sie das hören.
00:09:00: Ich erlebe das in meinen Coachings so oft Menschen sitzen vor mir und sagen mir Sätze... ...die sich anhören wie meine Sätze.
00:09:13: Ich würde so gerne wieder xy aber ich habe gerade keine Zeit!
00:09:22: Aber ich muss erst noch.
00:09:24: Ich würde so gerne ... aber zuerst muss ich, ich würde so gern weniger arbeiten und ich denke immer mein Lieber, meine Liebe das wird so nichts weil das was dich ruft egal was es ist ob schreiben malen singen reisen ein neuer Job die Selbstständigkeit oder einfach Eine stille Minute im Garten mit einem guten Buch.
00:10:06: Das, was dich ruft, wartet nicht in der Schlange bis du fertig bist.
00:10:10: Es wird leiser und leiser.
00:10:14: Bist du es entweder vergisst oder bist du irgendwann sagst Ich glaub' – das ist zu spät Oder ich glaube', dass war's.
00:10:30: Aber das stimmt überhaupt nicht!
00:10:37: Du hast es nur in den Hinterhof deines Lebens gestellt.
00:10:40: Hinter alles andere!
00:10:44: Und je länger du das machst, umso mehr glaubst du Es sei für immer dort, es sei nicht mehr zugänglich für dich und dass ihr Lieben ist nicht wahr?
00:11:03: Vor ein paar Tagen – ich glaube letzte Woche – ist es bei mir umgeschlagen.
00:11:09: Das war kein großer Moment.
00:11:11: Es war eigentlich ein ganz kleiner.
00:11:12: Ich habe morgens auf den Wäschekorb geschaut, ich hab meine tausendzweihundert ungelesenen Mails gesehen... ...ich habe in meiner Küche geschaut und dann habe ich gedacht heute nicht!
00:11:24: Heute zuerst Pauline.
00:11:28: Heute zu erst Aurel.
00:11:33: Heute zuerst die Figuren aus Band zwei.
00:11:36: Und ich habe mich an meinen Schreibtisch gesetzt mit ungemachten Badmitte.
00:11:40: beantworteten Mails, mit einem halb vollen Wäschekorb hinter mir und ich habe geschrieben.
00:11:46: Und geschrieben...und geschrieben!
00:11:51: Ich hab vergessen zu essen, ich hab vergessen zutrinken, ich habe vergessen rauszugehen – der Hund hat sich glücklicherweise auch nicht gemeldet – und weißt du was passiert ist?
00:12:05: Das Haus ist nicht eingestürzt, die Welt ist nicht untergegangen und die unbeantworteten Mails haben mich auch nicht
00:12:14: angeschrien.".
00:12:16: Und ich saß abends mit etwas in mir, das sich vorher verloren hatte.
00:12:25: Genau das ist der Punkt!
00:12:29: Mein Schreiben – und das habe ich in dieser Woche neu gelernt – beginnt lange bevor der erste Satz auf dem Papier steht.
00:12:37: Es beginnt damit dass ich entscheide heute zuerst der Roman Heute zuerst die Figur, die mit mir spricht Heute zu.
00:12:46: erst diese Szene, die mich nicht loslässt und alles andere darf warten eine Stunde, einen halben Tag und manchmal auch ein bisschen länger.
00:12:57: Und das Verrückte ist es geht!
00:13:06: Jetzt frage ich dich vielleicht hörst du mir gerade zu während du die Küche machst?
00:13:12: Während du Wäsche zusammenlegst beim Spazieren gehen oder im Auto... Ja es ist vielleicht ironisch aber ich weiß mach ruhig weiter alles gut.
00:13:24: und vielleicht spürst du auch grade dass Du auch etwas hast dass in deinem Hinterhof steht etwas, das du dir verboten hast.
00:13:32: Nicht laut aber vielleicht genauso gründlich wie ich das getan habe.
00:13:36: Vielleicht ist es ein Buch was du auch schreiben wolltest?
00:13:38: Vielleicht ist's Musik machen eine halbe Stunde im Garten... ...vielleicht ist es wieder zu malen ohne dabei an die Wäsche zu denken und an all die unerledigten Aufgaben.
00:13:57: Wenn das so isst dann hör mir genau zu Es ist nicht weg!
00:14:03: Es wartet darauf, dass du es dir erlaubst.
00:14:07: Dass du etwas anderes liegen lässt den Wäschekorb die unbeantworteten Mails und das unaufgeräumte Wohnzimmer.
00:14:18: lass es liegen und stattdessen ganz mutig und vielleicht ein bisschen verlegen.
00:14:23: kümmere dich um das was dich ruft Und ich gebe dir heute Smantran mit aus dem Newsletter aus den Sunday Secrets.
00:14:35: sag es dir laut wenn du magst oder leise im Kopf.
00:14:39: Ich erlaube es mir zu tun.
00:14:43: Und gleich nochmal, ich erlaube mir heute es zu tun!
00:14:50: Vielleicht in einem Moment dieser Woche, in dem du auf deinen Wäschekorb schaust und das eigentlich nicht der Wäschekorb ist, der dich ruft... ...und wenn du spürst dass auch an dir etwas wartet, etwas was du dir leise verboten hast ohne es zu wissen dann weißt du, ich bin da, ich begleite Frauen genau diesem Übergang vom später zum jetzt.
00:15:13: Und wenn du Lust hast, dann bucht dir gern ein kostenloses Kennenlerngespräch und du findest den Link in den Show-Notes.
00:15:23: Wenn du Frauen begegnen möchtest die sich genau das gerade trauen, dann komm'n unsere kostenlose School Community.
00:15:29: stark im Leben!
00:15:31: Du darfst dort deine Hinterhöfe öffnen mit anderen, die genau wissen wie es sich anfühlt.
00:15:39: Ach und jetzt?
00:15:43: Ich hab dir noch was versprochen, du erinnerst dich?
00:15:44: Das kleine Geheimnis.
00:15:46: Ich verrate dir nämlich, was ich geschrieben habe!
00:15:52: Ich hab die ja vorhin gesagt, dass die Figur meinem Roman sowie auch in Band eins Pauline heißt meine Heldin... Meine Heldinn und Pauline ist gerade im Frankreich.
00:16:04: in Band zwei Und ich hab gestern diese Szene geschrieben, die mich während ich sie geschrieben habe selbst so zum Lachen gebracht hat eine Kissenschlacht Pauline.
00:16:21: Sie lacht so laut, dass ich sie höre während ich zippe.
00:16:26: Sie veranstaltet eine Kissen schlachten jemanden den sie liebt.
00:16:31: Aber wer dieser Jemand ist das verrate ich euch heute nicht.
00:16:35: sagen wir nur Ich liebe ihn auch als Erfinderin und Pauline liebt ihn auch.
00:16:42: aber mehr verrate dich nicht.
00:16:45: aber wisst ihr was?
00:16:46: diese Szene isst geschrieben worden, weil ich an dem Morgen auf den Wäschekorb geschaut habe und Pauline gesagt habe heute zuerst du Pauline.
00:16:55: Und das war es allemal wert!
00:16:58: Jedes Kissen und jede Feder die geflogen ist – was wert?
00:17:05: Danke fürs Zuhören.
00:17:06: Danke dass du bis zum Schluss geblieben bist.
00:17:09: Bis nächste Woche und trau dich Dich zuerst zu wählen und das was dir Freude macht.
00:17:19: Schön, dass Du da warst Spätestens nächste Woche wieder hören oder sogar die Woche sehen.
00:17:28: Alles Liebe für dich und lass den Wäschekorb mal heute stehen!
00:17:33: Also bis dann, ciao ciao!
00:17:42: Das waren die Sunday Secrets und ich freue mich sehr dass du dabei warst.
00:17:47: Jetzt wünsche ich dir eine wundervolle Woche Und bis ganz bald deine Claudia.